Die ersten Eindrücke (neben Wows, Aahs, Ohhs):
- Viele Moscheen, unglaublich viele, teils eine neben der anderen, mal groß wie der Petersdom, mal eher im Wallfahrtskapellchen-Format
- Noch mehr türkische Fahnen - überall flattert es rot, frage mich ob es einen besonderen Anlass gibt
- Viele leerstehende, baufällig wirkende Häuser, auch oder gerade in zentraler gelegenen Vierteln - erstaunlich in einer Stadt, in der Jahr für Jahr mehrere hunderttausend Neuankömmlinge Unterkunft suchen
- Enge - im Gedränge auf schmalen Straßen und teils kaum existenten Bürgersteigen gewöhne ich mich schnell an eine körperliche Nähe, die ich anderswo als aufdringlich und lästig empfinden würde; mit meinem Zwei-Monats-Gepäck (Tagesrucksack und zwei Reisetaschen) voranzukommen ist teils ein echtes Platzproblem, aber alle nehmen's gelassen, auch das ständige Hupen hat hier mehr von einem freundlichen "Platz da" als einem schmipfenden "Was soll denn das, du Volltrottel?!"
- Katzen - überall











Ach so, das Beste hätte ich fast vergessen: Den Ausblick von meinem Zimmer. (Und wer so noch nicht neidisch genug ist: Man kann auf die Fotos klicken, dann sieht man sie noch ein bisschen größer ...)
Blick über den Bosporus - auf der anderen Seite liegt Asien
Und wenn man den Kopf etwas nach rechts dreht: Blick über das Goldene Horn hinüber nach Sultanahmet (das Altstadtviertel mit Topkapi-Palast und Aya Sofya)Wie's drinnen ausschaut, dazu ein andermal mehr.

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